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EU Projekttag 2014

EU - PROJEKTTAG 2014

Am 16.5.2014 war am Wilhelm und Alexander von Humboldt Gymnasium Hettstedt wieder Europa-Tag. Wie jedes Jahr beschäftigten sich die Schüer der 10. Klasse einen Tag lang intensiv mit Europa.
Themenauswahl und Fachbereiche

Vom Griechischen Feuer zum Senfgas      Theater-Workshop
 
Radio-Workshop      Schaufester-Gestaltung    
 
Vergleich der Darstellung des 1.Weltkrieges
 
Hettstedt während des 1.Weltkrieges
 
Geschichte
 
Aktion Rote Hände
 

 
Eröffnung

     

 
Vom griechischen Feuer zum Senfgas - die Entwicklung chemischer Kampfstoffe:
In dieser Arbeitsgruppe erfuhren die Schüler schrittweise in chronologischer Reihenfolge, wie es zu unseren heutigen chemischen Kampfstoffen gekommen ist. Dabei informierten sie sich über Substanzen wie Senfgas, Chlorgas, ...
Der massive Einsatz von chemischen Kampfstoffen und Sprengmitteln wurde erstmals im Ersten Weltkrieg praktiziert. Alle Waffen waren erlaubt, wenn sie nur irgendwie dem Feind schadeten. Bedenken wurden außer Acht gelassen. So wurde z.B. giftiges Chlorgas an der Frontlinie eingesetzt, um Soldaten in den Schützengräben zu töten. Auch Phosphor-Brandbomben kamen zum Einsatz, um z.B. erntereife Felder in Brand zu setzen.
Im Rahmen des Projektangebotes setzten sich die Teilnehmer mit den verheerenden Folgen des Einsatzes chemischer Kampfstoffe und mit deren Entwicklung auseinander. Am Beispiel Fritz Habers (Nobelpreis Ammoniak) erkannten die Schüler die Zwiespältigkeit einiger Forscherpersönlichkeiten. Die Ambivalenz technischer und chemischer Entwicklungen wurde auch am Bsp. Dynamit/ Alfred Nobel, sowie am Beispiel Phosphor aufgezeigt.
 
   
     

 
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Theater-Workshop:
Die Schüler inszenierten einen Auszug aus dem Roman "Im Westen nichts Neues" und brachten diesen auf die Bühne. Unterbrochen wurden die Bühnenauftritte mit Lesungen aus Orginalfeldpostbriefen aus dem Ersten Weltkrieg. Übermalt wurde Spiel und Lesung mit Musik.
Der Theaterpädagogin Frau Bernhardt von der Landesbühne Eisleben sei Dank!
 
       

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Radio-Workshop:
Produktion eines Radio-Beitrages
Nach der Sichtung des Materials (Feldpostbriefe aus der Region) wurden Ideen für Beiträge (z.B. Vertonungen, Collagen) entwickelt. Anschließend wurden die Beiträge produziert und geschnitten.
Geleitet wurde die Produktion von Tom Gräbe von Radio HBW.
 
Hier die erstellten Beiträge:
 
Alltag:   
 
Bergbau:  
 
Kriegerdenkmal:  
 

 
   
       

 
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Schaufenster-Gestaltung:
Hier sollte ein Schaufenster gestaltet werden, um für die Ausstellung "Heimat im Krieg-Krieg in der Heimat" in Eisleben zu werben.
Die Idee, einen Wohnraum zu zeigen, sollte mit der Darstellung der Situation im 1.Weltkrieg verbunden werden.
Der, von seiner patriotischen Pflicht überzeugte, Vater verlässt als armer Soldat die Familie. Die besorgte Mutter bleibt zurück und der Sohn folgt dem Vater mit seinen Blicken, da dieser noch nicht in den Krieg ziehen darf.
Unser Dank geht an die APS-Hausverwaltung, Hettstedt und den Antikhandel Hablasch, die das Schaufenster und die Ausstellungsgegenstände zur Verfügung stellten.
 
         
         

 
     

 
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Vergleich der Darstellung des 1.Weltkrieges in Lehrbüchern:
Der Workshop wurde geleitet von Herrn Benjamin Kant von der Zeitreise-Manufaktur, Magdeburg.
siehe: http://zeitreise-manufaktur.de/
5 Schülerinnen und Schüler bearbeiteten dieses methodisch sehr anspruchsvolle Thema.
Vom Projektleiter wurden Schulbücher aus unterschiedlichen Zeiten und Systemen zur Auswahl gestellt.
Davon wählten die Schüler folgende Bücher aus:
von 1925 "Realienbuch Nr.1"- ein Schulbuch für evangelische Schulen
von 1933 "Der Weltkrieg 1914-18"- für die Oberstufe der Volksschule
von 1975 Geschichte- Klasse- vom Volk und Wissen- Verlag
Zunächst machten sich die Projektteilehmer mit den Inhalten der Schulbücher vertaut und untersuchten dabei inhaltliche Schwerpunkte und Strukturen.
Besonders beim Lehrbuch von 1933 stießen sie auf ideologische Absichten der Autoren, was bei der Kriegsschuldfragen und der ausführlichen Darstellung der Schlachten erkennbar war.
Danach gestalteten die Schüerinnen auf Plakaten ihre Rechercheergebnisse.
Der Einsatz der modernen Medien(auch Medienkoffer bzw. methodischer Koffer) kam bei den Schülerinnen gut an.
Unser Fazit: etwas für analysfreudige, denkfreudige Schülerinnen.
 
   
     

       
 
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Hettstedt während des 1.Weltkrieges:
Die alten Lokalzeitungen sind noch im Stadtarchiv einzusehen. Eine Dokumentation, wie der Krieg den Alltag der Menschen beeinflusste, sollte das Ergebnis der Arbeit sein.
Herr Burwitz, Archivar der Stadt Hettstedt, stellte den Schülern die Tageszeitungen vom September 1914 bis 1918 zur Verfügung. An Hand der Zeitungsartikel erforschten die 10-Klässler die Auswirkungen des 1. Weltkrieges auf den Alltag der Menschen in Hettstedt. So suchten sie besonders Hinweise zum Leben der Kinder und Jugendlichen und der Frauen, zur Versorgungslage und zu Frontnachrichten. Eine weitere Gruppe erfasste das Material zum ehemaligen Kriegerdenkmal auf Plakaten.
 
 
 


 
Kriegsdenkmäler, Soldatenfriedhöfe - Orte der Erinnerungskultur und des Gedenkens
In den letzten Sommerferien nahm Laura Lüttig an einem Sommercamp des "Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge" in Frankreich teil. Alljährlich treffen sich Jugendliche aus ganz Europa, um Soldatenfriedhöfe in Frankreich, Kroatien, der BRD und in vielen anderen Ländern zu pflegen und um sich dabei natürlich auch besser kennenzulernen. Im Ethikunterricht berichtete Laura darüber und so entstand die Idee, zum Europatag einen Workshop dazu zu veranstalten. Diesen leitete und gestaltete Armin Bethge, Jugendreferent des Volksbundes, aus Magdeburg. Zunächst stellte er die Geschichte, die vielfältige Arbeit und die Aufgabenfelder des Volksbundes vor und motivierte die Jugendlichen dazu, sich für diese Organisation zu engagieren, u.a. in den alljährlichen Jugendcamps. Denn habt ihr euch schon einmal gefragt, wie es kommt, dass die Friedhöfe in Frankreich zum Beispiel, mit ihren zehntausend Kerzen, so gepflegt sind? Das ist die Leistung des Volksbundes. Eine zweite Arbeitsgruppe erstellte eine Übersicht mit Kriegsdenkmälern aus dem Einzugsgebiet unserer Schule. Seit Jahren erarbeiteten Schüler im Rahmen des Geschichtsunterrichtes in Klasse 9 Dokumentationen zu Kreigerdenkmälern in ihrer Umgebung. Sie erforschen deren Entstehungsgeschichte, ihren Aufbau und die enthaltenen Symboliken. Aber oft hört man die Ausrede, dass es im Heimatort kein Denkmal gebe. Das ist schnell nachprüfbar, denn diese Karte wird ab demnächst im Geschichtsraum hängen. Diese beiden Projekte wurden von den Schülern als anschaulicher, praxisorientierter Geschichtsunterricht eingeschätzt.
 

 
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Geschichte:
Dr. Lauenroth (Historiker) verdeutlichte den Schülern in einem anschaulichen Vortrag, welche enorme Bedeutung die Industriebetriebe des Mansfelder Landes für die Kriegsproduktion in Deutschland hatten. Die Schüler sollten verstehen, dass das Mansfelder Kupfer einer der wichtigsten Rohstoffe für die Waffenproduktion vor und während des 1. Weltkrieges darstellte.

 
   
 


 
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Kriegsgräber - Aktion Rote Hände
Im Workshop mit dem Jugend- und Schulreferent Friedrich Armin Bethke vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. wurde besprochen wie eng die Jugendarbeit des Volksbundes auch heute noch mit den entscheidenden Fragestellungen unserer Zeit verknüpft ist.
 
Bei dieser Gelegenheit übergaben die Schüler Plakate mit "Roten Händen", die im Verlauf des Schuljahres bei verschiedenen Aktionen erstellt wurden. Die zur Tradition gewordenen Aktionen kann man auch in anderen Beiträgen auf der Webseite--Sozialkunde einsehen.
 
   

 
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