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Herr Gleißner

Auszüge aus der Schülerzeitung - Lehrerportraits
 
Januar 2010
 
 
Was hat Sie bewegt, Lehrer zu werden? Wollten Sie diesen Beruf schon immer erlernen?
Wohl in erster Linie die recht abwechslungsreiche Tätigkeit. Es wird nie langweilig, immer wieder andere Schüler, neue Probleme, Lösungen suchen und finden usw. Zum zweiten Teil der Frage: Ja, eigentlich war es schon als Schüler mein Berufswunsch. Man wird es kaum glauben, aber ich ging gern zur Schule.
Wie lange unterrichten sie schon an dieser Schule?
Schon ganz lange! Eigentlich von der Gründung der Gymnasien im Jahre 1991 an.
Wie finden Sie die Gebäude der Bahnhofstraße?
Ich sehe das als Übergangslösung und würde daher nichts weiter ändern.
Was erwarten Sie von Ihren Schülern?
Die Einstellung muss stimmen. Natürlich ist das Lerntempo mitunter unterschiedlich, was ganz normal ist. Aber die nötige Grundeinstellung für das große Ziel „Abitur“ sollte vorhanden sein.
Außer Lehrer, hatten sie noch andere Traumberufe?
Es wäre zu vermessen, den Lehrerberuf als meinen Traumberuf zu bezeichnen. Ich hätte mir durchaus auch einen anderen Beruf vorstellen können, z.B. Jurist, am liebsten Staatsanwalt oder Richter. Ich unterrichte ja auch Rechtskunde, was meinem Interesse entspricht.
 

Haben Sie ein Vorbild?
Nein.
Haben Sie in Ihrer Schulzeit schon einmal etwas gemacht, was Sie hinterher bereut haben?
Ja, als Lehrer. In der DDR gab es Klassenkassen (Geld für Veranstaltungen). Nachdem mal wieder eingesammelt wurde, steckte ich das Geld (etwa 100 Mark) in meine Schultasche und ging mit den Schülern zur Hofpause, da ich Aufsicht hatte. Natürlich hätte ich das Geld mitnehmen müssen. Wie man sich denken kann, war es nachher weg. Ich konnte auch nicht mit Sicherheit sagen, ob ich den Raum verschlossen hatte. Zumindest dachte ich es.
Was ist Ihr Lieblingsessen?
Sauerbraten mit Knödel.
Was war (in ihrer Schulzeit) ihr Lieblingsfach?
Da gab es mehrere: Deutsch, Englisch, Russisch, Geographie, Chemie. Mein großer Schwachpunkt war Kunsterziehung. Ich kann nicht gut zeichnen, habe zum Glück durch Kunsttheorie so manche schlechte Zeichnung ausgleichen können.
Was wäre für Sie das Schlimmste, was ein Schüler machen könnte?
Nach dem Mord an Lehrern, Schülern, einer Sekretärin und einem Polizisten an der Erfurter Schule im Jahre 2002 bin ich spontan an dem folgenden Sonnabend nach Erfurt gefahren. Warum? Weil die meisten Opfer Lehrer waren und ich irgendwie aktiv werden wollte.
Wohin würden Sie gerne einmal verreisen?
Nach Schottland.
Was hören Sie für Musik?
Vor allem Oldies der 60er und 70er Jahre. Joe Cocker (habe ich in der Bördelandhalle in Magdeburg live erlebt), Beatles, Stones, Queen, Bob Dylan, aber auch Reinhard Mey, den ich ebenfalls live sehen konnte.
Was sind Ihre Hobbys?
Direkte Hobbys habe ich nicht.

 
Was wünschen Sie sich für die Zukunft?
Gesundheit! Die Wichtigkeit wird einem wieder besonders bewusst, wenn man wie ich im vorigen Jahr für längere Zeit ins Krankenhaus muss. Natürlich für die ganze Familie, und überhaupt für alle.
Wie finden Sie unsere Schülerzeitung? Was sollten wir noch verbessern?
Ihr macht das ganz gut. Immerhin investiert ihr mit Sicherheit viel Energie und freie Zeit zusätzlich. Das ist sehr anerkennenswert.
Was war Ihr schönstes Erlebnis bei Ihrer Arbeit als Lehrer?
Als sich beim Abiball jemand bei mir bedankte und ich mir dabei sicher sein konnte, dass dieser Dank wirklich von Herzen kam. Da hatte ich auch Mühe, eine Träne zu unterdrücken. Das sage ich ganz ehrlich und schäme mich auch nicht dafür.
Wie finden Sie unser Schulessen?
Durch den ständigen Wechsel auf Grund der verschiedenen Gebäude komme ich selten zum Essen. Manchmal esse ich in der Rathausstraße mit. Da finde ich das Essen gut.
Welche Stars finden Sie gut?
Oje! Für so genannte Stars habe ich nicht viel übrig. Leistet nicht jeder einfache Mensch, der seine Arbeit ordentlich macht, mehr?
 
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